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Die Prog.nose

Wie die Erkrankung verläuft, ist in erster Linie abhängig vom ihrem Stadium bei der Entdeckung.

Im sehr frühen Stadium I können mehr als 80 % der Patientinnen geheilt werden. Außerdem sind die Heilungschancen dann am besten, wenn alles sichtbare Tumorgewebe durch die Operation entfernt werden kann. Gelingt dies und haben sich noch keine Tochtergeschwülste gebildet, kann bei den meisten Patientinnen eine Heilung erreicht werden. In den bereits fortgeschrittenen Stadien III und IV sind die Heilungschancen geringer. Leider werden aber drei Viertel der Fälle erst in den fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert, da keine charakteristischen Frühsymptome auftreten und es zur Zeit keine Routineuntersuchung zur Früherkennung von Eierstockkrebs gibt.

In den fortgeschrittenen Stadien ereignet sich bei vielen Patientinnen auch nach ursprünglich erfolgreicher Behandlung ein Rückfall, ein sogenanntes Rezidiv. Der Tumor wächst wieder und muss erneut therapiert werden. Die weitere Behandlung richtet sich nach verschiedenen Faktoren, z.B. wie lange die Erstbehandlung zurückliegt oder wie sich der Tumor durch die Erstbehandlung zurückgebildet hat.

Autor: Prof. Dr. med. Jacobus Pfisterer

 

aktualisiert am 22-12-2013

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