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Was ist Eierstockkrebs?

Die Eierstöcke bestehen aus unterschiedlichen Arten von Zellen. Normalerweise teilen sich die Zellen der Eierstöcke nur dann, wenn neue Zellen benötigt werden. Wachsen diese Zellen aber unkontrolliert, kommt es zu einer übermäßigen Gewebeneubildung, einem Tumor oder Geschwulst.

An den Eierstöcken können sich sowohl gutartige als auch bösartige Geschwülste bilden. Bei jungen Frauen sind die Geschwülste meist gutartige Zysten, runde flüssigkeitsgefüllte Auftreibungen, die sich oft spontan ohne Behandlung wieder zurückbilden. Geschieht dies nicht von selbst oder verursacht die Zyste Beschwerden, wird der Arzt sie entfernen.

Ein Großteil der bösartigen Tumoren der Eierstöcke wird als Ovarialkarzinom bezeichnet. Diese können in umliegendes Gewebe einwachsen und dieses zerstören. Außerdem kann der Tumor Tochtergeschwülste (Metastasen) absetzen, die sich vor allem innerhalb der Bauchhöhle ausbreiten und dort neue Geschwülste bilden. Am häufigsten befallen die Metastasen des Ovarialkarzinoms das Bauchfell und den Darm. über das Lymphsystem und über den Blutstrom können sich Krebszellen aber auch in entferntere Körperteile verbreiten.
Es gibt verschiedene Formen von Eierstockkrebs, meist handelt es sich um einen Untertyp, der aus dem den Eierstock kleidenden Gewebe entstanden ist. Eierstockkrebs ist ein sehr aggressiv wachsender Tumor, der frühzeitig Metastasen bildet. Ein großes Problem dieser Krebsart besteht darin, dass sie meist lange Zeit unbemerkt wächst und erst sehr spät festgestellt wird.

Autor: Prof. Dr. med. Barbara Schmalfeldt

 

aktualisiert am 22-12-2013

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